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Mehr Bewerbungen erhalten

Eignet sich ein Messenger Dienst als Recruitingkanal?

Nahezu jeder Recruiter kann heute zum Thema Social-Media-Recruiting etwas aus eigener Erfahrung beisteuern. Schließlich sind dort die Zielgruppen zu finden. Wenn man in Personalabteilungen allerdings nach geeigneten Social-Media-Kanälen fragt, bekommt man immer wieder die üblichen Verdächtigen genannt: Facebook, Instagram, LinkedIn, XING. Klar, diese Kanäle bieten Reichweite und jeder kennt sie. Aber warum haben Recruiter den viel weiter verbreiteten Kanal WhatsApp nicht auf dem Schirm?

Warum Sie auf WhatsApp im Recruiting auf keinen Fall verzichten sollten

Die Zielgruppe ist schon dort

In Deutschland nutzen täglich rund 60 Millionen Menschen WhatsApp. Bei 90 % der 14 – 29 Jährigen kommt der Messenger jeden Tag zum Einsatz.

 

 

Die Zielgruppe sucht den WhatsApp-Kontakt zu Unternehmen

In Deutschland wünschen sich über 52 % der 14 – 29 Jährigen und etwa 48 % der 25 – 34 Jährigen direkten Kontakt zu Unternehmen per Messenger.

 

 

WhatsApp wächst immer noch weiter

WhatsApp ist mittlerweile der am meisten verbreitet Messenger der Welt. In immer mehr Ländern überholt WhatsApp bei der Nutzung den Facebook Messenger. Nur in China und einigen Ländern des Mittleren Osten sind andere Messenger weiter vorne.

 

 

WhatsApp ist unglaublich schnell

Mit Nachrichten per Messenger erreicht man Menschen nahezu in Echtzeit. Über 90% aller Nachrichten werden innerhalb von 15 Minuten gelesen.

Diese Prozesse im Recruiting eignen sich sehr gut für WhatsApp

 

Umgang mit offenen Fragen in einer Bewerbung

Hat der Kandidat einen Staplerschein? Was hat die Bewerberin im letzten Job genau gemacht. Wie sympathisch wird der Interessent auf Kunden wirken? Bei einer „normale“ Bewerbung mit Anschreiben und Lebenslauf wird der Recruiter diese wichtigen Informationen erst nach dem ersten Gespräch herausfinden. WhatsApp bietet sich an, in einem kurzen Interview genau die relevanten Fragen zu stellen. Mit Multimedia-Inhalten, wie Selfie-Foto oder Video-Statement ist ein erster persönlicher Eindruck möglich. Und viele Kandidaten sind heute dankbar, wenn sie sich mit einem intuitiven Interview einfach und spontan bewerben können.

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Kommunikation mit Bewerbern

Rückfragen stellen, einen Termin für ein Vorstellungsgespräch vereinbaren, ein Zeugnis anfordern. Per E-Mail oder Telefonanruf ist die Kommunikation zeitaufwändig und anstrengend. WhatsApp erfährt von den Bewerbern eine deutlich direktere und höhere Aufmerksamkeit als andere Kanäle. Die Folge sind deutlich reduzierte Reaktionszeiten und beschleunigte Screening- und Hiring-Prozesse. Der über die Bewerbung eröffneten Chat mit Kandidaten lässt sich perfekt auch für die nachfolgende Kommunikation verwenden.

 

 

Assessment – Bewerbereinschätzung leicht gemacht

Das Interview-Format, das bei der Bewerbung gut funktioniert, lässt sich natürlich auch für die Qualifikationseinschätzung von Bewerbern einsetzen. Ein Assessment-Fragebogen kann einfach abgearbeitet werden. Die Antworten sind direkt und zeitlich messbar. Das hilft bei der Einschätzung der Eignung enorm.

 

 

Erfolgreiches Onboarding - Einfach gelöst

Onboarding-Prozesse sind oft Kostentreiber im Unternehmen. Warum nicht mehr Aktionen im Self-Service erledigen lassen? Z. B. kann ein Foto für den Zugangsausweis einfach per Smartphone selbst gemacht werden. Über den WhatsApp-Kanal können Unternehmen alle Daten, die für den Start im Unternehmen gebraucht werden leicht einsammeln. Die verifizierte Telefonnummer des WhatsApp-Chats ersetzt die Authentifizierung des neuen Mitarbeiters.

 

 

Mit Empfehlungsmarketing Reichweite gewinnen

Reichweite, Reichweite, Reichweite. Die drei wichtigsten Argumente für den Einsatz von Social-Media im Recruiting. Mit WhatsApp funktioniert das völlig kostenlos. Empfehlungen sind der effektivste Weg, eine offene Stelle zu verbreiten. Weiterempfohlene Stellen konvertieren viel besser zur Bewerbung, weil die Empfehlung von Freunden oder Bekannten immer persönlich und zielgenau ist. „Kennst du jemanden der sich auch für diesen Job interessieren könnte? Leite ihm den Link auf das Bewerbungsinterview bitte weiter!“ ist eine beliebte Abschluss-Nachricht einer WhatsApp-Bewerbung. In bestimmten Jobsegmenten lassen sich so bis zu 20% neue Bewerber generieren.

WhatsApp und die DSGVO – Datenschutzrechtlich korrekt

 

Klar ist: Recruiting-Prozesse müssen datenschutzrechtlich gut durchdacht sein. Gerade wenn externe Messenger-Tools benutzt werden sollen. Die personenbezogenen Daten des Bewerbers genießen hohen Schutz.

So gibt es zwei große Herausforderungen bei der Nutzung von WhatsApp für Unternehmen:

1. Die unberechtigte Übermittlung von Kontaktdaten aus dem Adressbuch des Smartphones des Nutzers ist für Unternehmen unzulässig.

2. Personenbezogene Daten von Kandidaten und Bewerbern dürfen die EU nicht verlassen.

Die Lösung für diese beiden Herausforderungen liefert WhatsApp selbst mit der WhatsApp Business API.

Es handelt sich um eine Programmier-Schnittstelle für Anbieter von Software-Anwendungen, die ausschließlich über zertifizierte Dienstleister angeboten wird. Da bei einer API statt eines Menschen, die Software mit dem WhatsApp-System kommuniziert, gibt es kein Smartphone, kein Adressbuch, keinen Nutzer auf Unternehmensseite. Die Übermittlung von Kontaktlisten ist somit ausgeschlossen.

WhatsApp garantiert eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung der Kommunikation. Zwischen den beiden Enden kann also niemand personenbezogene Daten lesen.
Das eine Ende der Kommunikation ist der Bewerber, das andere Ende der zertifizierte Anbieter der Business API. Wenn sich beide in der EU befinden, läuft alles DSGVO konform ab.

Wie funktioniert WhatsApp-Recruiting in der Praxis?

 

Für uns als software-group liegen die Vorteile des Einsatzes von WhatsApp im Recruiting-Bereich so klar auf der Hand, dass wir 2019 entschieden haben, eine einfache Plattform für Recruiting per WhatsApp aufzubauen.

Die Plattform PitchYou überwindet für teilnehmende Unternehmen die DSGVO-Hürden und automatisiert die WhatsApp-Kommunikation mit Bewerbern konsequent.

 

Ein Beispiel aus der Praxis: High Volume Recruiting bei Gi Group

Die Gi Group in Deutschland ist einer der am schnellsten wachsenden Personaldienstleister mit über 250 internen sowie mehr als 5.000 externe Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Zudem ist die Gi Group Teil eines multinationalen Unternehmens in über 30 Ländern.

Mit PitchYou werden bei der Gi Group die Bewerbungen für die größten Logistikdienstleister per WhatsApp abgehandelt. Ein ausgefeiltes automatisiertes Interview, das bereits erste Onboarding-Informationen einsammelt und die Anbindung an das bestehende ATS talention ermöglichen echtes Massen-Recruiting.

 

Mehr Bewerber für die Mitglieder der KONSUM Tarifgemeinschaft

Die KONSUM-Tarifgemeinschaft ist ein eingetragener Verein, der seit 1990 für seine Mitgliedsunternehmen aus Handel und Dienstleistung Arbeitgeberinteressen vertritt. Der Verein unterstützt seine Mitglieder bei Tarifverträgen, Fragen zum Arbeitsrecht, Umstrukturierungen, Betriebsvereinbarungen und der Personalgewinnung.

Die größte Herausforderung für die Handelsunternehmen der KONSUM Tarifgemeinschaft ist es, genügend Personal für die Filialen zu finden. Mit PitchYou und der Bewerbung per WhatsApp werden die Hürden soweit gesenkt, dass die Zahl der Bewerber merklich steigt und immer mehr Mitgliedsunternehmen auf den WhatsApp-Zug aufspringen.

 

Globus SB-Warenhaus findet Mitarbeiter wann und wo sie gebraucht werden

Die Globus SB-Warenhäuser entwickelten sich über viele Jahre zu einem der führenden Handelsunternehmen in Deutschland. Globus ist eines der wenigen großen konzernunabhängigen Familienunternehmen des deutschen Einzelhandels. Es gibt insgesamt 47 SB-Warenhäuser.

In der Warenverräumung werden ständig Mitarbeiter gebraucht. Der Saisonbedarf und die Fluktuation sind entsprechend hoch. WhatsApp hat sich als idealer Kanal etabliert, um Menschen zu motivieren, sich spontan ohne Lebenslauf und ohne Anschreiben zu bewerben. Die Anbindung an das Bewerbermanagementsystem hidden professionals macht WhatsApp zum voll integrierten Bewerber-Eingangskanal.